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Sie befinden sich in meinem Logbook (meinem Blog). Hier gibt es Informationen zu aktuellen Bildern, Ausstellungen und was ich so mache.

Mittwoch, 25. Juni 2014

Bamberg Teil 3:

Zum Abschluss dieser Serie möchte ich den"Schönsten Ausblick über den Dächern Bambergs" vorstellen.
Diesen hat man, im Morgenlicht von der Terrasse der Villa Remeis.
Sven Swora Aquarelle ++ Bamberg, 21.05.2014 ++ 50 x 70cm
 Bis zum Mittag hatte ich mein Werk vollbracht und das Cafè öffnete. Zufrieden trank ich dort noch zwei Milchkaffee und hielt die Szenerie  in meinem kleinen Logbook fest.
Sven Swora Aquarelle ++ Logbook ++ 12.5 x 42cm

Sonntag, 22. Juni 2014

Bamberg Teil 2:

Sven Swora Aquarelle ++ Bamberg, Blick zur Neuen Residenz ++ 20.05.2014 ++ 42 x 56cm

Sven Swora Aquarelle ++ Bamberg, Blick vom Rosengarten der Neuen Residenz ++ 19.05.2014 ++ 42 x 56cm

Freitag, 20. Juni 2014

„Trockenwohnen“ / „Artist in Residenz“ Teil 1

Im Mai wurde ich von Freunden nach Bamberg eingeladen. In Ihrem gerade fertig gewordenen wunderschönen Büro mit Gästezimmer hatte ich die Möglichkeit Zentrumsnah zu wohnen. Der Gefahr einer Verurlaubung wollte ich durch ein intensives Malprogramm entgegenwirken. Allein unterwegs zu sein bietet die Möglichkeit, sich vollkommen bedingungslos auf das Malen einlassen zu können. Es ist als ob man in ein Paralleluniversum einsteigt, in dem man seine Umgebung ohne Ablenkung viel intensiver erlebt.

Sven Swora Aquarelle ++ Rathaus Bamberg 1 ++ 19.05.2014 ++ 42 x 56cm
Mein erstes Motiv hier in Bamberg war natürlich das wunderschöne Rottmeisterhäuschen des Rathauses mitten in der Regnitz. Ich war neugierig auf Fachwerk, das gibt es in Berlin ja quasi nicht. Um dem üblichen Postkartenblick zu vermeiden, wählte ich meinen Standpunkt rechts der Brücke auf den Treppenstufen hinunter zum Fluss. Mit den Uferpflanzen hatte ich so einen Vordergrund für mein Bild. Etwa nach drei Stunden erwachte ich dann langsam aus diesem Aquarelltraum. Durch die engen Bamberger Gassen ließ ich mich nun hinauf zum Domplatz treiben.  Der Bamberger Reiter im Dom blieb links liegen und ich begab mich in den Rosengarten der Neuen Residenz. Von der Terrasse bot sich eine wunderschöne Aussicht über die Dächer der Stadt. Hier entstand mein 2. Aquarell des Tages, welches ich in einem weiteren Beitrag zeigen werde.
Der Rosengarten schloss schon gegen 18.00 Uhr, so musste ich mich beeilen. Später beim Abstieg vom Domberg wurde ich mir einer gewissen Erschöpfung gewahr, gut, dass mein Weg an zwei historischen Bamberger Brauereien vorbei führte. Ein „Echtes Schlenkerla Rauchbier“ in der Hand postierte ich mich zusammen mit vielen anderen Einheimmischen und Touristen auf der Gasse vor der Brauerei. Beim zweiten Glas dann wich meine Erschöpfung einer wieder aufkommenden Euphorie und Begeisterung für die Situation, die ich mitten im Getümmel in meinem Logbook festhalten musste.
Sven Swora Aquarelle ++ Logbook ++ Echt Schlenkerla Rauchbier ++ 13 x 42cm
Sven Swora Aquarelle ++ Logbook  ++ 13 x 42cm

Später am Abend fand der sehr eindrucksvolle Tag bei Döner, Baklava und Espresso einen regional etwas untypischen Abschluss.

Donnerstag, 5. Juni 2014

"Fipps der Affe"

Wurde gerade darauf angesprochen: "Wo bleiben denn die Bambergbilder!"
Mit diesem Vorgucker aus meinem Aquarell-Logbook bitte ich noch um etwas Geduld. Bin bisher noch nicht zum Scannen der großen Bilder gekommen.

Sven Swora Aquarelle Logbook  ++   Bamberg, Restaurant am Naturkundemuseum
Hier eine stadträumliche Situation, die mich auch in Berlin schon einmal gefesselt hatte: Affen in Denkerposen beobachten das Treiben der Menschen. Hier der Link zu meinem früheren Beitrag: http://sven-swora-aquarelle-logbook.blogspot.de/2013/11/ein-motiv-zwei-bilder-zwei-ausstellungen.html
Hier in Bamberg wurde im Naturkundemuseum die Naturfotoausstellung Glanzlichter 2013 gezeigt. Das Titelbild zeigt einen Japanmakaken in einer heißen Quelle. Auch hier war es irgendwann wieder soweit, dass sich ein gewisser nonverbaler Dialog des abgebildeten Affen, mit einem Gast des Lokals einstellte. Ich überlege woher mein Spaß an diesem Motiv herrührt. Liegt es an der Lektüre von "Fipps der Affe" von Wilhelm Busch, in meiner Jugend?